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Fritz OS 6.90 – Erfahrungen zu AVM FritzBox Mesh

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In einem vorherigen Beitrag habe ich die neuen WLAN Mesh-Funktionen der Labor-Firmware von AVM bereits getestet und für gut befunden. Jetzt wurde das finale Release der Firmware 6.90 (6.91 für Repeater 1750E) veröffentlicht.

Fritz OS 6.90 – Release für alle Modelle im September

Wie versprochen, hat AVM Ende September 2017 auch für die FritzBox 7490 und FritzBox 7590 das neue FritzOS 6.90 zum Download veröffentlicht. Zu den populärsten Neuerungen zählen die jetzt auch für zahlreiche andere aktuelle AVM-Geräte verfügbaren WLAN Mesh-Funktionen. Eigens dafür hat AVM eine Landing-Page geschaltet, auf welcher die wichtigsten Eckpunkte thematisiert werden.

Unterschiede zur Labor-Firmware

Die AVM Labor-Firmware für FritzBoxen ermöglicht immer nur eine Vorschau auf zukünftige Funktionen und erhebt keinen Anspruch auf fehlerfreie stabile Funktion. Trotzdem waren die Tests mit den Mesh-Funktionen sehr vielversprechend.

Unterschiede zur Vorab-Version des FritzOS sind also im Wesentlichen der Status einer offiziell unterstützen fertigen Version und der endgültigen Einbindung der Mesh-Bedienfunktionen in der Benutzeroberfläche der FritzBox.

Alle Neuerungen von FritzOS 6.9 finden sich in den AVM Update News zur jeweiligen Hardware.

Aufbau eines Mesh-Netzwerks mit FritzOS 6.9

Wie wird so ein Mesh-WLAN nun also eingerichtet? Prinzipiell ist das alles mit einigen Tastendrücken bzw. Klicks in der Benutzeroberfläche erledigt. Alle beteiligten Endgeräte müssen auf die neue Version von FritzOS aktualisiert worden sein. Damit verfügen sie automatisch über die Mesh-Funktionalität. Erkennbar ist das an dem Mesh-Symbol in der Heimnetzübersicht.

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Heimnetzübersicht mit Mesh-Stationen

Der zentrale Mesh-Master

Innerhalb eines Mesh-Netzwerks gibt es immer eine zentrale Verwaltungseinheit, den sogenannten Mesh-Master. Diese Rolle kann nur eine FritzBox übernehmen, welche dann die weiteren Komponenten wie die FritzRepeater 1750E und PowerLine-WLAN-Adapter verwaltet.

Den Status als Mesh-Master-Gerät definiert sich über die Betriebsart „Basisstation“ in der FritzBox.

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FritzBox Mesh-Master

Erkenntnisse zum Aufbau

Im Mesh-Netz reden alle Mesh-Access Points miteinander und steuern die Verbindungswege der Clients. Dieses Konzept hat zur Folge, dass alle Mesh-Stationen eine Verbindung zum Mesh-Master benötigen. Entweder erfolgt diese direkt per WLAN- oder LAN-Verbindung oder weitere Mesh-Stationen dienen als Brücke, weil man eine Art Reihenschaltung aufbauen muss.

Eine zentrale Position der FritzBox, die als Basisstation arbeiten soll, ist aber für eine gute Geschwindigkeit des gesamten Netzes zu empfehlen. AVM selbst kommuniziert diesen Umstand nur mit einer Grafik, in der die FritzBox stets zentral positioniert ist.

Stockwerksvernetzung

In meiner Situation ist es leider so, dass die FritzBox im dritten Stock steht, das WLAN aber auch im Erdgeschoss mit einer guten Geschwindigkeit zur Verfügung stehen soll.

Mesh-AccessPoints per LAN anbinden

Abhilfe schafft die Anbindung eines weiter entfernten Mesh-Repeaters / Powerline-Adapters mittels LAN-Kabel oder PowerLine. Dazu muss im weiter entfernten Repeater die Heimnetz-Zugangsart auf „LAN-Brücke“ gesetzt werden. Bei WLAN-PowerLine-Adaptern oder Fritz Repeatern ohne LAN-Anschluss gibt es diese Option natürlich nicht.

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Repeater 1750E als Mesh-Point per PowerLine-LAN

Also findet der Fritz Repeater 1750E seinen Platz im Erdgeschoss, wird Teil des Mesh-WLAN, kommuniziert mit dem Mesh-Master jedoch über PowerLine-Anbindung.

Andere Mesh-Points als Brücke

Je nach Bauweise kann das Brückenkonzept über weitere Mesh-Zugangspunkte jedoch ebenfalls gut funktionieren. Dabei gilt es, ein wenig mit den Positionen der Geräte zu experimentieren.

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Repeater 1750E als Mesh-Point per WLAN über zweiten Mesh-Point

Stimmen die Datenraten zwischen den einzelnen Mesh-Geräten, erreichen auch Clients am „äußersten Rand“ des Netzes gute Geschwindigkeiten.

Mesh mit zwei oder mehreren FritzBoxen?

In den vorherigen Screenshots war schon zu erkennen, dass sich eine zweite FritzBox im Mesh-WLAN befindet. Einen zweiten Mesh-Master kann es aber nach Information von AVM nicht geben.

Daher verhält sich diese zweite FrItzBox im Mesh-Netzwerk wie ein Repeater und muss auch auf diesen Betriebsmodus umgestellt werden. Der volle Funktionsumfang einer FritzBox wird also nicht mehr genutzt. In ihrer Funktion als „Mesh-Brücke“ macht die Box trotzdem einen guten Job.

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Zweite FritzBox 7490 im Mesh-Netzwerk

Empfehlenswert ist dies nur, wenn man sowieso eine zweite FritzBox „herumliegen“ hat.

Mesh für den Repeater DVB-C?

Auf der Liste der Geräte, die mit FritzOS 6.90 bzw. FritzOS 6.91 Mesh-Fähigkeiten erhalten haben, ist relativ lang.

Bedauernswert ist aber, dass ein Gerät fehlt, welches aber ziemlich baugleich zum Repeater 1750E sein sollte: Der FritzRepeater DVB-C mit Kabeltuner. Bereits während der Tests mit der Labor-Firmware wurde dieser Repeater ausgelassen.

Auf Nachfrage bei AVM wurde mir mitgeteilt, dass der Fritz Repeater DVB-C die Mesh-Funktionalitäten ebenfalls erhalten soll. Man konnte mir leider nicht sagen, wann dies geplant ist.

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18 Kommentare

  1. Hallo
    Ich glaube da ist ein Fehler drin.
    Im Abschnitt „Mesh-AccessPoints per LAN anbinden“ ist unter der Grafik folgendes zu lesen:
    „… der Fritz Repeater 1750E … kommuniziert mit dem Mesh-Master jedoch über PowerLine-Anbindung“
    Das dürfte nicht funktionieren, denn der 1750E ist kein Powerline Gerät.
    Die gewünschte Funktionalität (WLAN AP und zugleich Powerline Kommunikation mit dem Mesh Master) dürfte aber der (deutlich teurere) Powerline Adapter 1260E zu Verfügung stellen.
    Gruß

  2. …noch etwas
    Um überhaupt ein Powerline Verbindung irgendwohin zu haben, fehlt eine „Einspeisung“ des Signals vom Mesh Master ins Stromnetz – also ein weiteres Powerline Gerät – z.b. der 1220E
    Gruß

    1. Hallo,
      danke für die Rückmeldung. Ich bezog mich in dem Abschnitt auf die grundsätzliche Anbindung des Fritz 1750E-Repeaters per Powerline – nicht zwingend Fritz-Powerline-Adapter. In dem Screenshot kann man vielleicht erkennen, dass in diesem Fall ein Powerline-Gerät von TP-Link genutzt wurde. Es ging mir nur darum, dass ich in diesem Szenario mit dem Powerline-Set eine LAN-Verbindung substituiere.

  3. Hallo Jan,
    wieso wird in Deinen Heimnetzübersichten die als Mesh-Repeater arbeitende Fritz!Box7490 nur als WLAN-Verbindung mit dem 5 GHz-Band angezeigt im Gegensatz zum Mesh-Repeater 1750E, der eine WLAN-Verbindung mit dem 2,4 GHz als auch dem 5 GHz-Band besitzt??

    Bei mir ist das nämlich mit der als Repeater eingerichteten Box 7490 und dem Repeater 1160 – für mich noch unerklärlich – genauso. Das Frequenzband wird auch nicht gewechselt, etwa wenn das 2,4 Band zumindest zeitweise eine bessere Verbindung hätte. Ich kann das nicht nachvollziehen und habe immer wieder durch erneute – leider ergebnislose – Einrichtungsversuche probiert, ob ich das nicht ändern kann.

    Bei Deinen obigen Schaubildern des Heimnetzes ist dies genauso. Kannst Du mir den Grund (Verbindung Box7490 als Repeater nur mit 5 GHz, Repeater 1160/1750E mit 2,4 und gleichzeitig 5 GHz) bitte erläutern?

    Vielen Dank und lb Grüße, Bert

    1. Hallo Bert,
      Nach Aussage von AVM scheint es so zu sein, dass speziell nur die Repeater 1750E und Repeater DVB-C sog. Dual Band-Repeating beherrschen. Eine FritzBox 7490 kann also nur das 2.4 GHz- oder 5 GHz-Band als Mesh-Backbone verwenden. Ein drittes Frequenzband für den Backbone-Kanal, wie ihn andere spezielle Mesh-Sets haben, kann AVM nicht einfach „nachrüsten“ und daher gibt es dieses nicht.
      Meine zweite FritzBox 7490 funkt aktuell übrigens im Mesh-Rückkanal auf dem 2.4 GHz-Band, welches dann in der gegenwärtigen Situation wohl die bessere Signalqualität ermöglicht.

  4. Servus!
    Ich ziehe demnächst in ein Haus mit 3 Etagen plus Garten um, so dass ich mich mit dem Thema Mesh-Netzwerk seit ein paar Tagen beschäftige. Das kann je nach Hersteller echt kostspielig werden. Da ich auch einen neuen DSL-Router benötige, erscheint mir die Fritzbox-Lösung sehr günstig.
    Ich überlege mir die günstigere Fritzbox 7490 plus zwei 1750E Repeater zu holen. Wenn ich das in der obigen Grafik richtig verstehe, dann könnte ich mein altes Devolo Powerline-Set nutzen um die Repeater per LAN(Powerline) mit dem Router zu verbinden? Ich weiß noch nicht exakt wie weit entfernt ich die Repeater platzieren muss um Dachgeschoss und Garten abzudecken, so dass ich nicht weiß ob die Verbindung per WLAN so gut ist.
    Gruß

    1. Hallo Stephan,
      Theoretisch wäre es möglich mit einem PowerLine-Set evtl. schlechte Funkstrecken zu ersetzen. Nach meiner Erfahrung können die WLAN-Strecken aber trotzdem noch schneller sein als PowerLine/DLAN. In meinem Fall (ich wohne auch über drei Etagen) war das wegen einer 30 Jahre alten Elektrik der Fall.
      Außerdem musst du testen, wie es sich mit „Funklöchern“ verhält, wenn die Repeater soweit auseinander stehen, dass sie sich nicht mehr gegenseitig per WLAN sehen. Da wäre ein zentraler Mesh-Gedanke dahin.
      Erhebliche Vorteile beim Mesh-Aufbau hast du auch, wenn die Master-FritzBox „mittig“ zwischen den Repeatern steht und diese direkt mit ihr verbunden sind. Ansonsten verkettest du auch mit Mesh nur die Repeater in Reihe und ein Flaschenhals zur Master-FritzBox wirkt sich auf alle anderen Stationen aus.
      An deiner Stelle würde ich außerdem testen, ob nicht vielleicht der reine AccessPoint-Modus besser geeignet wäre, wenn du gute PowerLine-Strecken zu den Fritz Repeatern hast, die aber weit entfernt von der FritzBox stehen.

      1. Hallo Jan,
        vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Und gut, dass ich nachgefragt habe.
        Ja, Du hast absolut recht. Wenn die Repeater sich nicht sehen, dann ist das Mesh-Netzwerk eigentlich kein echtes Mesh.
        Ich bin Sonntag nochmal zu Besuch beim aktuellen Mieter des Hauses. Dann schau ich auch nochmal wo im Haus der Telefonanschluss ist zur Platzierung der FritzBox. Hätte die zwar gern im Büro stehen (1. OG), aber ich befürchte, dass die Telefondose nur im EG ist. Und von der Telefondose per Powerline/DLAN den DSL-Router im ersten Stock anschließen will ich vemeiden. Dann hab ich an der Stelle vielleicht schon die erste Geschwindigkeitsbremse drin.
        Wenn die Fritzbox tatsächlich im EG-stehen wird, dann wird das Büro im 1. OG per Powerline und WLAN versorgt (FRITZ!Powerline 1240E oder 1260E und im 2. OG Dachgeschoss = Elternschlafzimmer, kommt ein Repeater (1750 E) hin. Je nachdem wie der Garten von der Fritzbox bereits mit WLAN versorgt wird (hängt vom Standort ab), kommt entweder in Terassentürnähe ein weiterer Repeater, kann dazu ja dem vom Dach mal runterholen um die Abdeckung zu testen, oder ich pack mir einen 1240/60 E ins Gartenhäusche. Will nämlich dort unterm Vordach bei gutem Wetter Homeoffice machen und brauch wg. Arbeiten in der Cloud mit Windowsserver eine unterbrechungsfreie Verbindung.
        Gruß, Stephan

  5. Hallo Jan,

    ich habe – ähnlich wie bei Dir oben graphisch dargestellt – ein Fritz!-Heimnetz bestehend aus mehreren Stationen: nämlich aus dem Mesh-Master Fritz!Box 7580 sowie als Mesh-Repeater den Fritz!Repeater 310, den Fritz!Repeater 1160 sowie (als Repeater konfiguriert) die Fritz!Box 7490. Alle sind augenscheinlich erfolgreich ins Heimnetz als Mesh integriert (Mesh-Symbol und Verbindungslinien bei allen ersichtlich).

    Hierbei habe ich nun mit dem WLAN-Gerät (Android-Smartphone) oft folgendes Verbindungs-/ Übergabe-/ Abbruchs-Problem:

    1. Wenn ich – wie Du in Deinem anderen Beitrag so gut geschildert hast – mit der Fritz!WLAN App bewußt durch das Haus gehe, um die Signalstärke zu messen und dabei den an sich für die Mesh-Funktion typischen und ja erwünschten unterbrechungsfreien Frequenzband- bzw. Repeaterwechsel zu verfolgen, sehe ich unter dem Register „MEIN WLAN“ am gemessenen Signalstärke – Zeit – Diagramm, dass beim Wechsel vom Mesh-Master 7580 zum Reperater 7490 die Verbindung eben leider häufig abbricht und neu gesucht/ aufgebaut wird. Das erkennt man an der Fritz!WLAN App an einem roten senkrechten Strich (bei unterbrechungsfreiem Übergang ist dies an einem schwarzen Strich zu erkennen). Auch die unter dem Diagramm der Fritz!WLAN App graphisch angezeigte Verbindung zwischen WLAN-Gerät (Smartphone) und Repeater 7490 bzw. Mesh-Master ist nicht wie normal grün, sondern rot und zeigt damit die Unterbrechung an.

    Diese ungewünschte Unterbrechung im Mesh-Heimnetz, die ja dort typischerweise eigentlich gerade nicht stattfinden sollte, ergibt sich bei mir aber n u r beim Verbindungswechsel vom Mesh-Master 7580 zu Repeater 7490, n i c h t jedoch beim Wechsel z.B. von Repeater 7490 zu Repeater 1160 oder zwischen 310 und 1160 oder zwischen 1160 und 7490 oder zwischen 1160 und 7580 oder von 7490 zu 7580. Das Problem scheint also nur beim Wechsel vom Mesh-Master 7580 zu Repeater 7490 zu bestehen. Ausserdem tritt dieses Problem unerklärlicherweise manchmal gar nicht mehr auf. Ich kann das alles nicht richtig einordnen.

    2. Augenfällig ist auch, bei der graphischen Darstellung wird die Verbindung zwischen dem WLAN-Gerät und dem Repeater 7490 sowie dem Mesh-Master 7580 stets nur als direkte Verbindung zwischen dem WLAN-Gerät und dem Mesh-Master (ohne den Repeater 7490) angezeigt. Bei einer Verbindung über einen anderen Repeater, z.B. 1160 wird stets richtig graphisch diese mittelbare Verbindung mit angezeigt (also WLAN-Gerät zu Repeater 1160, dieser wiederum zum Mesh-Master). Vielleicht hängt diese abweichende Darstellung mit dem Verbindungsproblem zusammen?

    Woran könnten diese beiden Probleme liegen und wie könnte ich sie (vor allem den Abbruch beim Wechsel) möglicherweise abstellen?

    Vielen Dank und beste Grüße
    Bert

    1. Hallo Bert,
      das klingt ja so, als hättest du das Problem schon ziemlich eingekreist und auf die FritzBox 7490 reduziert.
      Ich kann das natürlich aus der Ferne schwer nachvollziehen, habe aber auch schon ähnliches Verhalten feststellen dürfen.
      Bei mir kam es auf das jeweilige Endgerät an und dass diese mit dem Handover, also dem AP-Wechsel, unterschiedlich umgehen. Echtes, ausschließlich zentral gesteuertes, Zero Handoff Roaming beherrscht das Mesh-System von AVM nicht.
      Ich kann zumindest feststellen, dass mein Android-Tablet so ziemlich immer ohne Unterbrechung und relativ früh auf einen anderen AP wechselt. Mit meinem Smartphone sehe ich auch öfter mal den roten Strich in der Fritz WLAN App.
      Was für ein Endgerät hast du denn und hättest du ggf. noch ein anderes zum Testen mit der Fritz App?

  6. Hallo Jan,

    ich hatte bislang mit einem Samsung S7 via FritzWLAN App gemessen.

    Auf Deinen berechtigten Hinweis habe hin ich es auch noch mit einem anderen, einem Samsung Gallaxy Note 3 Neo, versucht. Habe dabei beide (!) Geräte parallel (!) nebeneinander gehalten.

    Interessantes Ergebnis: Mal ist das eine abgebrochen und das andere problemlos gewechselt, beim nächsten Mal ist das andere abgebrochen und das eine ohne Abbruch gewechselt. Wohlgemerkt waren beide gleichzeitig nebeneinander gelegt und durch das Haus geführt! Eines mit und eines ohne Handover, beim nächsten Mal beim jeweils anderen Gerät.

    Das kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen.

    Beste Grüße
    Bert

  7. So, habe das Haus besichtigt und werde folgendes installieren: Im Erdgeschoss direkt am Fuße der Treppe wird die Fritzbox stehen. Am anderen Ende des Wohnzimmers (Treppe endet im Wohnzimmer) wird der Repeater 1160 installiert. An der Wand grenzt dann auch der Garten an und ich hoffe, dass das Signal ausreicht um den Garten ausreichend mit WLAN-Signal zu versorgen. Im 1. OG kommt in mein kleines Bürozimmer der 1750E Repeater. Dieser wird für Drucker, PC, etc. mit einem Gigabit-Switch erweitert. Das Schlafzimmer (2. OG) sollte entweder noch von der Fritzbox am Fuß der Treppe versorgt werden oder vom 1750E, der genau unterhalb des Schlafzimmerbettes im 1. OG hängen wird.
    Definitiv gut abgedeckt sein wird EG und 1. OG (da sind auch die beiden Kinderzimmer). Im Dachgeschoss muss ich dann nach Einzug mal testen ob ausreichend Signal ankommt um auf dem Handy abends vorm Schlafen noch etwas zu streamen. Wenn nicht, dann platziere ich noch einen 1160 an der Schlafzimmertür im 2. OG.

    Den 1160 habe ich gerade testweise in der aktuellen Wohnung als Repeater in Gebrauch am alten Telekom-Router. Mit der Leistung/Wlan-Abdeckung bin ich da schon sehr zufrieden. Ich denke es war eine kluge Entscheidung auf AVM umzusteigen.

  8. Hallo Jan,
    ich habe die grossartige Aufgabe bekommen, ein Ferienhaus mit 9 kleinen Wohnungen, verteilt über 3 Etagen, WLAN-Mesh-technisch zu verbinden. Es soll eine 100er-Leitung über die Telekom für Internetspass sorgen. Als Hardware ist die AVM FritzBox 7590 angedacht. Nun der erhöte Schwierigkeitsgrad: Der Anschluss ist im 3. OG in der rechten Wohnung, an der rechten Aussenwand, PowerLine-Adapter kommen m. E. nicht in Betracht.
    Jede Wohnung hat ca. 40 qm, drei Wohnungen liegen auf jeder Etage. Besteht hier eine realistische Chance durch piffiges verteilen von 1-2 FritzWLAN-Repeatern 1750E in zwei anderen Wohnungen ein stabiles Netz für alle 9 Wohnungen zu ermöglichen?
    Da diese Seite nach langer Suche die Einzige mit einem gescheiten Forum ist, poste ich meine Frage hier und hoffe auf ein sachdienliches Feedback bzw. eine Einschätzung zu meiner Planung. Danke!

    1. Hallo Mathias,
      wie du wahrscheinlich selbst weißt, kann man deine Frage nicht wirklich verlässlich per Ferndiagnose beantworten. Prinzipiell sollte dein Szenario funktionieren, die Praxis zeigt aber gerade bei Thema WLAN, dass die Ergebnisse ziemlich unterschiedlich ausfallen können.
      Nichts geht dabei über das Ausprobieren, weil man auch die baulichen Parameter des Hauses und deren Auswirkungen auf den WLAN-Abdeckung unmöglich einschätzen kann. Für „Home-Hardware“ von AVM sollte das aber gerade noch machbar sein. Mit 1-2 Repeatern wirst du aber nicht auskommen. Ich würde eher FritzBox + >=4 Repeater veranschlagen.
      Und dann gilt es, einfach zu testen. Ich habe ja im Artikel beschrieben, dass man in der Haupt-FritzBox nach Installation wunderbar sehen kann, wie es um das Netz und die Verbindungsqualitäten bestellt ist und was ein Umpositionieren von Repeatern dann für einen Effekt hat.
      Die Ansprüche von Feriengästen würde ich jetzt aber auch nicht als derart hoch einschätzen, dass man in jedem Winkel der Wohnung perfekte Übertragungsraten benötigt. Ich würde der AVM-Lösung auf jeden Fall eine Chance geben, bevor man deutlich kostenintensivere Lösungen wie beispielsweise eine von Ubiquiti einsetzt.

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